Aktuelles

Laserzahnheilkunde:

Aufgrund der langjährigen (seit 1989) Erfahrungen mit der Anwendung von Lasersystemen, einem 2-jährigen Studium der Laserzahnheilkunde an der RWTH Aachen University mit dem Abschluss als "Master of Science in Lasers in Dentistry (M.Sc.) sowie durch die Auszeichnung mit dem akademischen "European Master Degree in Oral Laser Applications" (E.M.D.O.L.A.)" durch die Universitäten RWTH Aachen University, Nizza - Sophia Antipolis und Liège (Lüttich), werden die außergewöhnlich positiven Eigenschaften dieser Behandlungsmethode zum Wohle unserer Patienten in bereits tausendfach bewährter und durch vielfache weltweite wissenschaftliche Studien belegter Art und Weise eingesetzt. Sie bilden eine unverzichtbare Stütze unserer Behandlungskonzepte.

Was ist Laser?Was ist Laser?

Light
Amplification by
Stimulated
Emission of
Radiation

übersetzt "Verstärkung von Licht durch stimulierte Emission von (elektromagnetischer , hier Licht-) Strahlung" besagt, dass mit einem Laser kohärentes (='gebündeltes') Licht einer bestimmten Wellenlänge erzeugt wird, das beim Auftreffen auf einen bestimmten Stoff eine bestimmte Wirkung hervorruft. Um diese Wechselwirkungen des Laserlichtes auf die jeweilige behandelte Substanz (Zahnschmelz/Knochen/Zahnfleisch) und deren Einfluss auf die Therapie einschätzen zu können benötigt der behandelnde Laserzahnarzt umfangreiches physikalisch-medizinisches Wissen um Schädigungen durch falsche Indikationen zu vermeiden.

"Master of Science in Lasers in Dentistry"

Was ist das eigentlich?

Durch ein zweijähriges Studium an der Eliteuniversität RWTH Aachen eignete sich Herr Matthias Mergner die Kenntnisse und Fertigkeiten an, die für den fachgerechten Umgang mit der medizinischen Lasertechnologie unabdingbar notwendig sind.

Die international anerkannte Masterprüfung legte Herr Mergner mit

"sehr gut" ab.

Was versteht man eigentlich unter E.M.D.O.L.A.?

E.M.D.O.L.A. ist die Abkürzung für den Akademischen Grad
‚European Master Degree in Oral Laser Applications’

Verleihung des Europäischen Master Degrees of Oral Laser Applications an der RWTH Aachen

Ende November 2009 wurde an der medizinischen Fakultät der RWTH Aachen in einer eindrucksvollen Zeremonie der europäische Master Degree of Oral Laser Applications (EMDOLA) verliehen. Alle erfolgreichen Absolventen des Masterstudienganges „Lasers in Dentistry“ (M.Sc.) der RWTH Aachen erhielten gemeinsam mit den Absolventen der Universitäten Nizza und Lüttich ihre Urkunden.

Im Jahre 2006 haben sich erstmals, auf der Grundlage des in Aachen akkreditierten Studiengangs „Master of Science – Lasers in Dentistry“, die drei europäischen Universitäten, nämlich die RWTH Aachen, die belgischen Universität Liège und die französischen Universität Nizza auf dem Gebiet der Laserzahnheilkunde einen Kooperationsvertrag geschlossen und bieten mit dem Europäischen Masterstudiengang für Laserzahnmedizin eine hochkarätige theoretische, klinische und forschungsorientierte Ausbildung an. Das Studienprogramm gibt nicht nur der Zahnmedizin neue Impulse. Er ist auch als europäisches Ausbildungsmodell wegweisend und erhielt dafür den Bronze-Award für lebenslanges Lernen im Bereich der Hochschulbildung der europäischen Kommission.

Diese erste und für die Zahnheilkunde einmalige europäische Urkundenverleihung war ein weiterer Höhepunkt in der beruflichen Laufbahn und eine außerordentliche Wertschätzung der erbrachten Leistungen aller Absolventen dieser drei Universitäten.

Das Programm dieses außerordentlichen Tages begann mit der Begrüßung der mehr als 140 Gäste durch den Initiator des ersten deutschen Masterstudienganges in der Zahnheilkunde, Prof. Dr. Norbert Gutknecht. Danach stellten in einem wissenschaftlichen Symposium acht ausgewählte Absolventen ihre Abschlussarbeiten vor.

Am Nachmittag wurden die Anwesenden vom Rektor der RWTH Aachen, Prof. Dr. Ernst Schmachtenberg, dem Dekan der medizinischen Fakultät der RWTH Aachen, Prof. Dr. Johannes Noth sowie den Rektoren und Dekanen der Universitäten von Nizza und Lüttich begrüßt.

Bevor Prof. Dr. Norbert Gutknecht, Prof. Dr. Samir Nammour (Lüttich) und Prof. Dr. Jean-Paul Rocca (Nizza) ihren erfolgreichen Absolventen persönlich die Urkunden überreichten, gaben sie in ihren Vorträgen einen kurzweiligen und unterhaltsamen Einblick in die Geschichte und Entwicklung mit allen Schwierigkeiten, Widerständen und Erfolgen des EMDOLA Programms.

Es basiert auf der Idee, ein gemeinsames europäisches Studium anzubieten, das den Kriterien des Bologna Prozesses entspricht (European Credit Transfer System). Dabei erhalten die Studenten der RWTH nach zwei Jahren postgradualen Studiums den Titel „Master of Science“ (M.Sc.) in Lasers in Dentistry. Die Absolventen der Universität in Nizza erwerben das „diplôme universitaire“, in Liège wird das „Certificat Universitaire de compétence“ verliehen.

Die Ziele dieses Studienprogammes liegen in der Entwicklung eines aktualisierten gemeinsamen Studienprogramms in Europa, das auf praktizierende Zahnärzte abgestimmt ist, die sich in Laserzahnmedizin weiterbilden möchten.

(Quelle: AALZ - Aachener Arbeitskreis für Laserzahnheilkunde, 3.12.2009)

Bohren:

Durch die spezifische Wirkungsweise eines Lasers kann die Kariesentfernung beim Zahnarzt sehr schmerzarm erfolgen. Nach unseren langjährigen Erfahrungen geben in etwa

  • 85% aller Patienten an, dass sie nichts bis fast nichts spüren
  • 10% aller Patienten an, dass sie etwas spüren, dies aber ohne Probleme auszuhalten wäre

und

  • nur 5% aller Patienten benötigen durchaus eine schwache Spritze

Dies wird u.a auch durch eine Studie durch Herrn Dr. T. Kuypers M.Sc., E.M.D.O.L.A. im Auftrag der RWTH Aachen University bestätigt.

größere Eingriffe:

Am Zahnfleisch kann ein Eingriff mit Laser sehr sanft und schmerzarm erfolgen, es wird meist gar keine Betäubung benötigt. Das zu behandelnde Gebiet bleibt durch die spezielle Arbeitsweise des Lasers völlig steril. Blutungen und Nachblutungen können nahezu völlig vermieden werden. Der Laser unterstützt und beschleunigt die Wundheilung enorm. Die Wunden verheilen in der Regel völlig ohne Narben.
Auch Behandlungen am Knochen können sehr schonend erfolgen, die Knochenheilung und -regeneration läuft durch die verschiedenen Lasereffekte äußerst effizient und schnell mit signifikant weniger Beschwerden ab. Die Gabe von Antibiotika mit deren unerwünschten Nebenwirkungen kann in der Regel unterbleiben. (Eine Vielzahl von Studien diesbezüglich sind in der einschlägigen Fachliteratur zu finden).

Parodontosebehandlung:

Ist ebenso schmerzfrei mittels aPDT (antimikrobieller PhotoDynamischer Therapie mit Laser) möglich und umfangreiche, schneidende Maßnahmen können somit unterbleiben. Hierbei wird die Ursache der Parodontalerkrankung, Bakterien die sich zwischen Zahn und Zahnfleisch eingenistet haben, nahezu völlig beseitigt. Auf Antibiose kann in der Regel verzichtet werden. (Eine Vielzahl von Studien diesbezüglich sind in der einschlägigen Fachliteratur zu finden).

Wurzelspitzenentzündungen

können in den meisten Fällen ohne schneidende Maßnahmen (Wurzelspitzenresektion) und ohne Antibiose zum Ausheilen gebracht werden. Voraussetzung hierfür ist nur, dass die alte Wurzelfüllung vollständig entfernt werden kann. (Eine Vielzahl von Studien diesbezüglich sind in der einschlägigen Fachliteratur zu finden).

Wurzelfüllung:

Bei einer mit dem Laser vor einer Wurzelfüllung durchgeführten Sterilisation von Wurzelkanälen, kann eine in den folgenden Jahren i.d.R. auftretende Wurzelspitzenentzündung mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit von vornherein vermieden werden.

Schmerztherapie:

Mit dem Laser lässt sich auch eine äußerst effektive (Low-Level-Laser-Therapie, LLLT) zur Linderung oder völligen Ausschaltung von Schmerzen durchführen. Hierbei werden die Selbstheilungskräfte des Körpers immens angeregt. Diese Behandlung ist ebenso völlig schmerzfrei! (Eine Vielzahl von Studien diesbezüglich sind in der einschlägigen Fachliteratur zu finden).

Lippenherpes

ist eine sehr unangenehme und äußerst infektiöse Angelegenheit. Bei einem bereits im Frühstadium erkannten, umgehend mit dem Laser behandelten Lippenherpes (Brennen, Jucken, Stechen, Ziehen an der betreffenden Stelle) lässt sich das Aufblühen des Herpesbläschens mit einer einzigen Laserbehandlung sehr häufig verhindern. Ein bereits vorhandener Herpes ist mit einer einzigen Behandlung nicht mehr infektiös und heilt deutlich schneller ab. (Eine Vielzahl von Studien diesbezüglich sind in der einschlägigen Fachliteratur zu finden).

Aphten

sind eine sehr schmerzhafte Entzündungserscheinung im Mund, die sich mit mehr oder weniger großen, weißlichen, rot gesäumten, rund-ovalen Erscheinungen einzeln oder gehäuft zeigen. Eine konventionelle Behandlung erfolgt in der Regel mit Salben, die immer wieder, bis zum Abklingen der Beschwerden aufgetragen werden müssen. Bei einer Laserbehandlung genügt i.d.R. eine einmalige Behandlung und diese Stellen sind innerhalb kürzester Zeit bis zur deutlich beschleunigten Abheilung beschwerdefrei. (Eine Vielzahl von Studien diesbezüglich sind in der einschlägigen Fachliteratur zu finden).

Laser-Power-Bleaching:

Darunter versteht man eine überaus effektive Methode, um Zähne aufzuhellen. Hierbei wird der Laser als Mechanismus eingesetzt um das aufgetragene Bleachinggel zu aktivieren. Dadurch kann die Einwirkzeit des Gels verkürzt und ein hervorragendes Aufhellungsergebnis erreicht werden.

 

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