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Schwangerschaft

„Jedes Kind ein Zahn?“

Liebe Mütter,
durch die hormonelle Veränderung in der Schwangerschaft kommt es zu einer „Auflockerung“ der Mundschleimhaut. Das Zahnfleisch kann anschwellen und sich durch Bakterien, die dadurch besser eintreten können, entzünden. Meistens wird bei einer Zahnfleischentzündung nicht mehr so gründlich geputzt, aus Angst, es könnte bluten oder weh tun. Dadurch können sich aber immer mehr Beläge anlagern und zu Karies und Parodontitis führen.
Deswegen sollten Sie besonders in der Schwangerschaft auf ihre Mundgesundheit Wert legen, und regelmäßig zu Ihren Zahnarzt gehen.

Mundhygiene

  • tägliche Mundspülung (wir informieren Sie gerne)
  • tägliche Mundspülung mit Himalaja-Solelösung bzw. milder Spülung
  • Zahnpasta mit Aloe Vera gegen Zahnfleischprobleme
  • Reinigung der Zahnzwischenräume
  • Zungenreinigung wenn möglich
  • Nach Zwischenmahlzeiten Kaugummis ohne Zucker, am besten Karies reduzierende Kaugummis (z.B. Kaugummis mit Xylitol) aus Ihrer Zahnarztpraxis

Tipps zur Mundhygiene bei starkem Brechreiz

  • Zähne nicht auf nüchtern Magen putzen, sondern erst nach der Aufnahme einer Kleinigkeit, z.B. einen trockenem Zwieback.
  • Verwenden Sie die kleinste Kinderzahnbürste, die es zu kaufen gibt.
  • Manchmal beruht das Erbrechen nur auf einem Zinkmangel. Nach Rücksprache mit dem Arzt kann ein Zinkpräparat eingenommen werden.

Die Zähne sollten nach dem Erbrechen nicht sofort geputzt werden, da der Zahnschmelz durch die Magensäure angeraut wird und Sie mit dem Zähneputzen einen großen Anteil von der Schutzschicht des Zahnes entfernen können. Am besten den Mund nur mit einer flouridhaltigen Spüllösung oder lauwarmen Wasser ausspülen und nach ca. einer halben Stunde Zähne putzen.

Tipps zur Ernährung

  • Selten Süßes, Klebriges oder Saueres
  • Ballaststoff- und kohlenhydratreiche Kost, z. B. Gemüse, Kartoffeln, Reis usw.
  • Für die Zahnbildung des Kindes in der Schwangerschaft Vitamin A (Fenchel, Grünkohl, Karotten, Spinat) und Vitamin C (schwarze Johannisbeeren, Orangen, Paprika)
  • Ausreichende Zufuhr von Eisen, Jod, Kalzium und Folsäure (Jod und Folsäure notfalls durch ein spezielles Präparat, da sonst angeborene schwere Neuraldefekte (z.B. offener Rücken) drohen!!!!

 

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